8 Stickmaschinen Test – Noch Einfacher Sticken

Von
Sabrina Schmitz
Sabrina Schmitz
Autor
Absolventin der Heidelburg Uni im Fachbereich Germanistik, schon mehr als 5 Jahre tätig als Journalistin und vor kurzem als Chef-Redakteurin, sie glaubt an das, dass es kei mehr anzeigen
reviewed
Überprüft
Erik Wulf
Erik Wulf
Fachberater
Leidenschaft für Hausgeräte wurde aus der Familie geerbt, Installation, Reparatur und Beratung macht Erick schon seit 15 Jahren, so dass die Menschen immer den Wunsch habe mehr anzeigen
Zuletzt aktualisiert: August 27, 2023
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Stickmaschine oder Näh- und Stickmaschine in einem? Haben Sie die Wahl schon getroffen? Nachdem Sie diesen Stickmaschinen Test gelesen haben, überlegen Sie sich das eventuell noch einmal anders. Wir zeigen Ihnen alle Vor- und Nachteile der besten Modelle und in unserem Stickmaschine Test erfahren Sie schnell, welche Stickmaschine oder auch Näh- und Stickmaschine überhaupt für Sie in Frage kommt.

Für unseren Test haben wir aber nicht nur den Maschinentyp an sich bewertet. Eigenschaften wie die Anzahl der Stickmotive, Schriftoptionen, der Stickbereich und die Größe der Arbeitsfläche sowie die individuelle Erweiterung Ihrer Stickmaschine mit neuen Motiven spielen eine wesentliche Rolle. In unserem Stickmaschinen Kauf-Guide erfahren Sie zudem alle wissenswerten Details zu Dateiformaten, Displays oder den verschiedenen Preisklassen. Sie werden erstaunt sein, was es bei einer Stickmaschine alles zu beachten gibt. Um Ihnen einen übersichtlichen Gesamteindruck zu vermitteln, beginnen wir mit dem Stickmaschinen Test.

Vergleich im Überblick

Besonderheiten
Vorteile
Nachteile

Top 8 Stickmaschinen Test 2024

1.
Bernette Chicago 7 – Vergleichssieger
Merkmale
  • Maschinentyp: Näh- und Stickmaschine
  • Stickmotive: 100
  • Schriftoptionen: 2
  • Stickbereich: 11 x 17 cm
  • Dateiformate: .EXP .EXP+
  • USB-Port: ja
  • Touchscreen-Display: ja
  • Automatischer Einfädler: ja
  • Automatische Fadenspannung: ja
  • Fadenschneider: ja
  • Abmessungen: 44 x 15 x 32 cm
  • Gewicht: 11,64 kg
  • Garantie: 2 Jahre

Unser Vergleichssieger ist die Stickmaschine Bernette Chicago 7. Der Grund: dieses Modell kommt mit 100 Stickmotiven zum Sticken und 200 Stichmustern zum Nähen. Als Kombi-Gerät bietet diese Näh- und Stickmaschine mit vielen weiteren Funktionen daher ein super Rundum-Paket, und das zu einem sehr akzeptablen Preis.

Wenn Sie die Bernette Chicago 7 als Stickmaschine einsetzen, können Sie einfach den Anschiebetisch abnehmen und haben eine Arbeitsfläche von 11 cm x 17 cm. Sie erhalten 100 Stickmuster und 2 Schriftarten inklusive und können über den USB weitere Stickmuster oder Schriften im Format .EXP . EXP+ laden. Auf der Stickmaschine selbst können Sie vier Stickmuster speichern. Über das farbige Touchscreen-Display können Sie Muster auch direkt drehen, spiegeln oder Farbsegmente überspringen. Dank dem speziellen Transporteur eignet sich dieses Modell auch für schwere Stoffe wie Jeans.

Was uns gefallen hat: Das Zubehör ist sehr umfangreich, das liegt allerdings vor allem daran, da Sie hier eine Stick- und Nähmaschine erhalten. Insgesamt fällt die Verarbeitungsqualität hochwertig auf und die Stickmaschine ist leise im Betrieb. Zu einem vergleichsweisen günstigen Preis erhalten Sie hier ein Gerät für Einsteiger und Fortgeschrittene, die auch auf das Nähen nicht verzichten wollen. Mit rund 11 Kilogramm ist die Bernette Chicago 7 zudem nicht zu schwer und ordnet sich in der unteren Gewichtsklasse ein.

Was könnte besser sein: Einige Kunden haben Probleme, ein schönes Stickbild mit diesem Modell zu sticken und der Umbau von Näh- zu Stickmaschine ist umständlich. Allerdings möchten wir hier ergänzen, dass die Qualität des Stickmusters stark von den verwendeten Stoffen, Stickvlies und dem Garn abhängt. Nicht zu vergessen ist die Erfahrung mit dem Sticken. Da viele Kunden auch über ausgezeichnete Ergebnisse berichten, müssen Sie diese Wertung wohl nicht ganz so ernst nehmen und können sich bei dieser Stickmaschine trotzdem über tolle Stickmuster freuen.

2.
Bernina 700 – Bestwert
Merkmale
  • Maschinentyp: Stickmaschine
  • Stickmotive: 320
  • Schriftoptionen: 18
  • Stickbereich: 40 x 21 cm
  • Dateiformate: EXP, DST, PES, PEC, JEF, SEW, PCS, XXX
  • USB-Port: ja
  • Touchscreen-Display: ja
  • Automatischer Einfädler: nein
  • Automatische Fadenspannung: ja
  • Fadenschneider: ja
  • Abmessungen: 52,2 x 21,4 x 35,8 cm
  • Gewicht: 14 kg
  • Garantie: 2 Jahre

Unser Bestwert, die Bernina 700, ist eine reine Stickmaschine, bei der Sie sich dank vielen Stickmotiven, Schriftoptionen und vielen lesbaren Dateiformaten wahrlich beim Sticken austoben können.

Sie haben 320 Stickmuster und ganze 18 Schriftarten integriert. Außerdem können Sie über den USB-Anschluss noch viele weitere Muster auf die Maschine laden. Der Garnrollenhalter hat Platz für 15 Garnrollen und erleichtert Ihnen die Handhabung. Die Arbeitsfläche ist bei diesem Modell in unserem Stickmaschinen Test ebenfalls die größte mit 40 cm x 21 cm. Sie können also ungehindert mit großen Motiven arbeiten. Zudem erhalten Sie insgesamt drei Stickrahmen in verschiedenen Größen.

Die Motive selbst können Sie über das farbige Touchscreen-Display drehen, spiegeln, kombinieren oder Größenveränderungen vornehmen. Die fertigen Muster sind dann auf dem USB speicherbar. Dank Check-Funktion ist das Muster exakt auf dem Stoff platzierbar und Sie können sehr präzise arbeiten.

Das Gewicht von 14 Kilogramm ist akzeptabel und das 7 Zoll Display ist sehr groß, um es einfach bedienen zu können.

Was uns gefallen hat: Wir zählen die Bernina 700 zu den angehenden Profigeräten. Sie erhalten ein umfassendes Zubehör und können sehr exakte Stickergebnisse erwarten.

Was könnte besser sein: Eigentlich gibt es bei diesem Modell nichts zu meckern. Wir möchten Sie aber darauf hinweisen, dass viele Funktionen und Eigenschaften natürlich nicht beim ersten Mal ausprobieren sofort zum besten Ergebnis führen. Das Gerät ist komplex und braucht Geduld, Zeit und Ausdauer, um genügend Erfahrung für perfekte Ergebnisse zu bekommen.

3.
Bernette Chicago 5 – Sparpreis
Merkmale
  • Maschinentyp: Näh- und Stickmaschine
  • Stickmotive: 200
  • Schriftoptionen: 2
  • Stickbereich: 11 x 17 cm
  • Dateiformate: A.
  • USB-Port: ja
  • Touchscreen-Display: ja
  • Automatischer Einfädler: nein
  • Automatische Fadenspannung: ja
  • Fadenschneider: ja
  • Abmessungen: 45 x 25 x 36 cm
  • Gewicht: 12,5 kg
  • Garantie: 2 Jahre

Die Bernette Chicago 5 ist ein sehr geeignetes Einsteigermodell, das auch für Fortgeschrittene geeignet ist. Das Beste: Sie erhalten sie zum Sparpreis.

Die Marke Bernette wird in der Schweiz designt. Dabei handelt es sich um eine Nähmaschine mit Zusatzfunktionen zum Sticken. Der Fokus liegt daher eher auf dem Nähen. Mit 200 Stickmuster und 2 Nähschriftarten können Sie Nähen und Sticken auf Stoffen aber dennoch kombinieren. Die Maschine ist daher gut für Patchworkarbeiten oder Quilten geeignet.

Das Display ist ausreichend groß, allerdings in Schwarz-Weiß. Daher ist es eher für das Bedienen und Einstellungen zum Nähen geeignet. Der Funktionsumfang orientiert sich auch eher am Nähen. So ist die Maschine mit einem automatischen Einfädler, einem Stichspeicher oder dem Rückwärtsnähen ausgestattet.

Was uns gefallen hat: Die Kundenmeinungen zur Bernette Chicago 5 fallen sehr positiv aus. Die Näh- und Stickmaschine macht einen hochwertigen Eindruck und liefert tolle Ergebnisse. Außerdem ist sie einfach bedienbar und funktioniert einwandfrei.

Was könnte besser sein: Viel zu bemängeln gibt es bei diesem Modell nicht. Einzig die Bedienungsanleitung wird nicht gedruckt mitgeliefert. Dafür brauchen Sie einen CD fähigen Laptop oder Computer und müssen diese dann digital lesen und bei Fragen immer wieder dort nachschauen. Praktischer wäre es natürlich, die Bedienungsanleitung direkt neben Ihnen aufschlagen zu können. Außerdem liegt der Fokus bei diesem Modell viel mehr auf dem Nähen als dem Sticken. Wenn Sie eine Stickmaschine suchen und überhaupt nicht am Nähen interessiert sind, treffen Sie mit diesem Modell unserer Meinung die falsche Wahl.

4.
Singer Quantum Stylist EM 200 – Beste Garantie
Merkmale
  • Maschinentyp: Stickmaschine
  • Stickmotive: 200
  • Schriftoptionen: 6
  • Stickbereich: 26 x 15 cm
  • Dateiformate: .XXX & .DST
  • USB-Port: ja
  • Touchscreen-Display: ja
  • Automatischer Einfädler: ja
  • Automatische Fadenspannung: ja
  • Fadenschneider: ja
  • Abmessungen: 49 x 59 x 57 cm
  • Gewicht: 10,395 kg
  • Garantie: 25/5/1 Jahre

Das Singer Quantum Stylist EM 200 Modell ist mit 5 Jahren in unserem Stickmaschinen Test das Modell mit der besten Garantie.

Sie haben eine Auswahl an 200 Stickmotiven und 6 Schriftoptionen, wobei es sich dabei eigentlich nur um 2 Schriftarten in 3 verschiedenen Größen handelt. Über die Software des Herstellers können Sie weitere Stickmotive im Dateiformat .XXX auf die Stickmaschine laden. Dazu können Sie den 4GB USB-Stick anschließen, der auch im Lieferumfang enthalten ist. Für Schriften ist allerdings eine Software eines anderen Herstellers notwendig. Daher müssen Sie hier vorerst mit 2 Schriftarten zurechtkommen.

Über den LCD-Touchscreen können Sie einige Einstellungen vornehmen. Allerdings muss hier dazu gesagt werden, dass es sich um ein schwarz-weißes Display handelt und Sie zum Beispiel einen Farbwechsel nicht richtig zuordnen können.

Der Stickbereich ist mit dem großen Stickrahmen 26 x 15 cm groß und die Arbeitsfläche mit einem LED-Licht gut ausgeleuchtet. Sie erhalten außerdem einen Stickrahmen in der Größe 10 cm x 10 cm. Die Stickmaschine leistet 700 Stiche pro Minute und der Faden wird automatisch eingespannt.

Was uns gefallen hat: Zu loben ist natürlich die Garantie, aber auch der Preis. An sich eignet sich die Stickmaschine sehr gut für komplette Beginner, die einfach einmal ausprobieren wollen, zu sticken und noch keine größere Investition in eine Stickmaschine machen wollen. Sie werden aber wahrscheinlich nach einiger Zeit feststellen, dass Sie sich ein „professionelleres“ Gerät wünschen.

Was könnte besser sein: Der Hersteller wirbt zwar mit einem extra großen Stickbereich von 26 cm x 15 cm, allerdings haben im Vergleich dazu andere Modelle einen noch größeren Stickbereich. Außerdem hat das Touchscreen-Display einen großen Nachteil, denn es ist nicht farbig. Wenn Sie darüber Farben einstellen wollen, haben Sie ein Problem. Außerdem handelt es sich genau genommen um 2 Schriftarten, die Sie aber in 3 Größen auswählen können. Der Hersteller gibt hier 6 Schriftoptionen an.

5.
Janome MC 550E – Einfachste Bedienung
Merkmale
  • Maschinentyp: Stickmaschine
  • Stickmotive: 180
  • Schriftoptionen: 6
  • Stickbereich: 20 x 36 cm
  • Dateiformate: JEF, JPX, DST
  • USB-Port: ja
  • Touchscreen-Display: ja
  • Automatischer Einfädler: ja
  • Automatische Fadenspannung: ja
  • Fadenschneider: ja
  • Abmessungen: 44 x 15 x 32 cm
  • Gewicht: 11,64 kg
  • Garantie: 2 Jahre

Bei der Janome MC 550E handelt es sich um eine reine Stickmaschine und im Test schneidet sie mit der einfachsten Bedienung ab. Daher eignet sie sich sehr gut für Einsteiger und wenn Sie noch keine Stickerfahrung haben. Das Modell bringt nämlich alle wichtigen Eigenschaften mit, die Sie bei einer Strickmaschine benötigen. Insgesamt sind 180 Stickmotive vorgespeichert und Sie können aus 6 Schriftoptionen wählen. Falls Ihnen das nicht ausreicht, finden Sie im Internet weitere Motive und Schriften und können diese im Dateiformat JEF, JPX oder DST herunterladen und entweder mittels USB oder Computerkabel auf die Stickmaschine übertragen.

Das farbige Touchscreen-Display ist groß und Sie können es entweder mit dem Finger oder dem Touchpanel Stift betätigen.

Beim Sticken selbst haben Sie die Wahl aus vier Stickrahmen. Im Set sind die Größen 36 x 20 cm, 20 x 20 cm, 20 x 14 cm, 14 x 14 cm enthalten. Der größte Rahmen entspricht der maximalen Stickfläche von 36 x 20 cm. Über den Komforteinfädler und den automatischen Fadenabschneider werden Ihnen ein paar häufige Arbeitsschritte von der Stickmaschine erleichtert, beziehungsweise abgenommen. Der gesamte Arbeitsbereich beträgt in der Höhe 12 cm und in der Breite rund 30 cm. Das LED-Licht sorgt dafür, dass die Arbeitsfläche ohne Schatten gut überschaubar bleibt.

Falls Sie einmal vergessen sollten, die Stickmaschine auszuschalten, übernimmt diese das für mittels automatischem Abschalter.

Was uns gefallen hat: Dieses Modell ist perfekt für Einsteiger. Im Preis ist die Stickmaschine eher im unteren Preissegment angesiedelt und sie überzeugt durch eine einfache Bedienung, ohne komplexe oder komplizierte Funktionen. Außerdem ist im Lieferumfang ein Lehr-Video enthalten, in welchem Ihnen die wichtigen Punkte beim Sticken gezeigt werden. In der Kurzanleitung sind außerdem alle wesentlichen Funktionen erklärt.

Was könnte besser sein: Mit einer einfachen Bedienung für Einsteiger kommen natürlich auch ein paar Einbußen für angehende Profis. Bei anderen Stickmaschinen haben Sie einen größeren Funktionsumfang und können sich noch mehr beim Sticken austoben und ausprobieren.

6.
Bernina 880 Plus – Bestes Profi-Modell
Merkmale
  • Maschinentyp: Näh- und Stickmaschine
  • Stickmotive: 462
  • Schriftoptionen: 21
  • Stickbereich: 31 x 13 cm
  • Dateiformate: EXP, DST, PES, PEC, JEF, SEW, PCS, XXX
  • USB-Port: ja
  • Touchscreen-Display: ja
  • Automatischer Einfädler: ja
  • Automatische Fadenspannung: ja
  • Fadenschneider: ja
  • Abmessungen: 57,8 x 22,7 x 36 cm
  • Gewicht: 16 kg
  • Garantie: 2 Jahre

Das beste Profi-Modell unter den Stickmaschinen ist in unserem Test ganz eindeutig das Modell Bernina 880 Plus. Im Vergleich zur Bernina 700 hat dieses Modell noch weitere Funktionen und gehört somit zu den Hightech Geräten in diesem Bereich.

Mit 1.700 verschiedenen Stichen, 462 Stickmustern, teilweise von bekannten Designern und 21 Schriftoptionen haben Sie eine riesige Anzahl an Variationsmöglichkeiten, Ihre Stoffe zu individualisieren. Außerdem kann die Bernina 880 Plus zahlreiche gängige Dateiformate lesen. Dazu zählen EXP, DST, PES, PEC, JEF, SEW, PCS, XXX.

Neu an dieser Stickmaschine sind einige Funktionen, die sicher für Profis relevant sind und Ihnen noch mehr Flexibilität und Stichkontrolle geben. Sie können zum Beispiel die Stichlänge anpassen und abspeichern, oder über die Drag-and-Drop-Funktion einen einzelnen Stich genau bestimmen und platzieren. Daneben gibt es noch die Optionen rückgängig und wiederherstellen, gruppieren und Gruppierung aufheben oder die Reihenfolge der Kombination des Stickmusters zu ändern.

Der Stickbereich ist wie beim Bernina 700 Modell sehr groß. Hier haben Sie jedoch einen größeren Freiraum rechts der Nadel, nämlich ganze 31 cm.

Was uns gefallen hat: Die Bernina 880 Stickmaschine punktet durch viele und komplexe Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Außerdem sind viele Arbeitsschritte automatisiert, damit Sie sich auf das Wichtige konzentrieren können. Das Modell trumpft auch dank der großen Auswahl an Stickmustern und Schriftarten. Wenn Sie nach einer professionellen Stickmaschine suchen, können Sie bei der Bernina 880 beruhigt zugreifen.

Was könnte besser sein: Der einzige Hacken bei diesem Modell ist der Preis. Wenn Sie schon tiefer in die Stickwelt eingetaucht sind und sich mit Ihrer aktuellen Stickmaschine eingeschränkt fühlen, dann können Sie den Schritt in Richtung Profi-Stickmaschine machen. Für Anfänger halten wir den Funktionsumfang für sehr komplex und Sie würden als Neuling in diesem Bereich wahrscheinlich gar nicht das volle Potenzial der Bernina 880 nutzen können. Daher nur für Fortgeschrittene und Profis.

7.
Bernina 790 Plus – Bestes Grundmodell
Merkmale
  • Maschinentyp: Näh- und Stickmaschine
  • Stickmotive: 332
  • Schriftoptionen: 10
  • Stickbereich: 25,4 x 15,2 cm
  • Dateiformate: EXP, DST, PES, PEC, JEF, SEW, PCS, XXX
  • USB-Port: ja
  • Touchscreen-Display: ja
  • Automatischer Einfädler: ja
  • Automatische Fadenspannung: ja
  • Fadenschneider: ja
  • Abmessungen: 50,8 x 20,3 x 35,5 cm
  • Gewicht: 13,6 kg
  • Garantie: k.A.

Die Bernina 790 Plus ist eine reine Stickmaschine, die mit einer Vielzahl von vorinstallierten und noch mehr hinzufügbaren Motiven, Stichen und Schriften das Kreativherz höherschlagen lässt. Ganze 320 Stickmuster und 18 Schriftarten sind bereits vorinstalliert und können sofort genutzt werden. Im Lieferumfang sind unter anderem 3 verschieden große Stickrahmen bereits enthalten. Alle vorinstallierten und selbstinstallierten Stickmuster lassen sich auf dem 7 Zoll großen Display bearbeiten, drehen spiegeln und kombinieren.  Mit einem Gewicht von 14 kg lässt sich die Maschine noch recht flexibel einsetzen.

Besonders hervor stechen natürlich die vielseitigen Stickmotive und Schriftarten, die keinen Wunsch offenlassen. Die Komptabilität mit vielen Dateiformaten macht eine Installation von vielen weiteren Motiven und Stichen möglich. Das 7 Zoll große LCD Display ermöglicht es die Motive vor Nutzung zu verändern, drehen, spiegeln oder zu kombinieren. Deutlich hervor hebt sich diese Stickmaschine auch durch die im Vergleich größte Arbeitsfläche mit 40 cm x 21 cm, die Sie ungehindert mit großen Motiven arbeiten lässt. Die Maschine hält mit Profigeräten mit und liefert sehr exakte Ergebnisse, zudem kommt sie mit umfassenden Zubehör.

    Was uns gefallen hat:
  • Die Bernina 790 Plus ist nahezu ein Profigerät mit unendlich vielen vorinstallierten und installierbaren Mustern, Schriften und Stichen.
  • Das umfangreiche Zubehör macht den vielseitigen Einsatz perfekt.
  • Das große 7 Zoll Display macht das bearbeiten und auswählen der Stickmotive einfach
  • Fertig bearbeitete Muster lassen sich für eine spätere Verwendung per USB speichern.
    Was könnte besser sein:
  • Die umfangreichen Funktionen und Einstellungen machen die Bedienung besonders anfangs recht komplex und teils kompliziert, es sollte also eher von erfahrener Hand genutzt werden, oder mit viel Geduld und Übung angefangen werden.
8.
Bernina B580 – Bestes Kombi-Modell
Merkmale
  • Maschinentyp: Näh- und Stickmaschine
  • Stickmotive: 100
  • Schriftoptionen: 7
  • Stickbereich: 14 x 25 cm
  • Dateiformate: A.
  • USB-Port: ja
  • Touchscreen-Display: ja
  • Automatischer Einfädler: nein
  • Automatische Fadenspannung: ja
  • Fadenschneider: ja
  • Abmessungen: A.
  • Gewicht: 11 kg
  • Garantie: 2 Jahre

Der Funktionsumfang ist zwar wesentlich überschaubarer als beim Profi-Modell, dieser reicht aber für Anfänger und Fortgeschrittene mehr als aus.

Zum Nähen stehen Ihnen 838 Nähstiche zur Auswahl, wovon es sich bei 186 um Zierstiche handelt. Diese können Sie mit einer maximalen Stichbreite von 9 mm einstellen. Die 7 Schriftoptionen können Sie entweder zum Nähen oder Sticken auswählen. Kombinieren können Sie Schriftzüge mit den 100 verschiedenen Stickmustern. Dazu müssen Sie nur in den Stick-Modus der Maschine wechseln. Über das Touchscreen-Display können Sie das Muster dann anpassen und zum Beispiel drehen, spiegeln, die Größe verändern oder die Stich Art wechseln. Sobald Sie Stickmotive bearbeitet haben, können Sie diese auf der Stickmaschine abspeichern und haben jederzeit wieder Zugriff darauf.

Der Stickbereich hat eine mittlere Größe und ist kleiner als bei den anderen beiden Bernina Modellen in unserem Test.

Was uns gefallen hat: Beim Modell haben wir vor allem Wert auf eine einfache Bedienbarkeit und einen guten Funktionsumfang gelegt. Diese Anforderungen erfüllt die Bernina B580. Außerdem ist diese Stickmaschine noch einigermaßen handlich und fällt nicht zu groß, aber auch nicht zu klein aus. Für Einsteiger und Nähbegabte, die auch das Sticken lernen wollen, ist sie daher perfekt.

Was könnte besser sein: Wenn Sie sich nur auf das Sticken fokussieren wollen und keine Nähmaschine brauchen, dann empfehlen wir Ihnen, den Betrag besser in eine Stickmaschine zu investieren. Falls Sie nach einem guten Kombigerät suchen und auch das Nähen bei Ihnen ein wichtiges Kriterium ist, sind Sie mit diesem Modell jedoch sehr gut beraten.


Dinge zu beachten

Behalten Sie bei der Wahl Ihrer Stickmaschine den Überblick mit diesem Stickmaschinen Kauf-Guide. Dazu erklären wir Ihnen die vielen Funktionen, technischen Details und neuen Begriffe, sodass Sie bestens für den Kauf vorbereitet sind und ein Modell finden, das zu Ihnen passt.

Stickmaschine: Pros und Kontras

Damit Ihnen die Wahl für oder gegen eine Stickmaschine leichter fällt, haben wir die Vor- und Nachteile miteinander verglichen.

Wichtig: Es gibt Stickmaschinen, die dank des Funktionsumfangs auch als Nähmaschinen geeignet sind. Wenn Sie also nicht nur Motive sticken möchten, sondern auch richtig damit nähen wollen, lohnt sich eventuell ein Kombi Gerät für Sie. Wir beziehen uns in diesem Kapitel daher nicht nur auf die Stickmaschine an sich, sondern wollen Ihnen auch die Vor- und Nachteile eines Kombi Gerätes, einer Näh- und Stickmaschine, deutlich machen.

8 Stickmaschinen Test - Noch Einfacher Sticken

Die Vorteile einer Stickmaschine:

  • Individuelle Gestaltung von Motiven und Schriften
  • Tolle Möglichkeit, Einzelstücke zu kreieren
  • Große Motivauswahl
  • Mit neuen Stickmotiven und Schriften erweiterbar mittels USB-Stick oder Kabelanschluss
  • Es gibt Modelle mit einfacher Bedienung bis zum komplexen Profigerät
  • 100% Fokus beim Sticken und nicht beim Nähen

Die Nachteile einer Stickmaschine:

  • Teuer in der Anschaffung
  • Bei einmaliger Verwendung lohnt sich eine Stickmaschine weniger
  • Wenn Sie zusätzlich Nähen wollen, benötigen Sie zwei Geräte

In unserem Stickmaschinen Test können Sie sich die folgenden Modelle ansehen. Bei diesen handelt es sich ausschließlich um Stickmaschinen: Janome MC 550E, Bernina 700, Singer Quantum Stylist EM 200.

Die Vorteile einer Näh- und Stickmaschine

  • 2 in 1: Sie können mit nur einem Gerät sticken und nähen
  • Sie sparen Geld im Vergleich zum Kauf einzelner Maschinen
  • Sehr gut, wenn Sie den Hauptfokus auf dem Nähen haben und das Sticken nicht ausschließen möchten
  • Auch für Stick-Anfänger, die das Nähen lernen wollen

Die Nachteile einer Näh- und Stickmaschine

  • Fokus liegt meist beim Nähen und Sticken ist eine Zusatzfunktion
  • Meist aufwendiger Umbau notwendig

In unserem Stickmaschinen Test können Sie sich die folgenden Modelle ansehen. Bei diesen handelt es sich um Kombi-Geräte: Bernette Chicago 7, Bernette Chicago 5, Bernina 880 Plus, Bernina B580.

Konnten Sie das ein oder das andere Gerät schon ausschließen? Wenn nicht, dann helfen Ihnen sicher die folgenden Kapitel zu den wichtigen Eigenschaften dabei weiter. Sie werden schnell sehen, dass einige Näh- und Stickmaschinen einen eingeschränkten Funktionsumfang haben, was das Sticken betrifft.

Eigenschaften zu beachten beim Kauf der besten Stickmaschine

Eine Stickmaschine ist umfangreich und hat sehr viele Eigenschaften, die Sie beim Kauf unbedingt beachten sollten. Wir gehen nachfolgend im Detail auf alle wichtigen Punkte ein, damit Sie schnell und einfach das richtige Gerät finden.

Maschinentyp

Eine grundlegende Entscheidung, die Sie beim Kauf treffen müssen, ist der Maschinentyp. Hierbei gibt es einfache Stickmaschinen sowie Kombigeräte, sogenannte Näh- und Stickmaschinen. Damit Sie den Unterschied verstehen, erklären wir Ihnen beide Maschinentypen sowie das Kombigerät.

Nähmaschine

Nähmaschinen eignen sich, um Löcher in Kleidungsstücken oder anderen Textilien zu flicken oder um diese mit Aufnähern zu bestücken. Talentierte und geübte Näher und Näherinnen können mit einer Nähmaschine auch eigene Dinge nähen wie zum Beispiel Kleidungsstücke, Taschen, Decken oder Vorhänge. In unserem Test vergleichen wir Stickmaschinen, allerdings finden Sie auch Kombigeräte, mit denen Sie somit auch Nähen können.

Stickmaschine

Eine Stickmaschine eignet sich dazu, Textilien mit Motiven zu individualisieren und ist mit ein bisschen Übung auch für Anfänger einfach zu bedienen. Sie können Motive auswählen, aus Schriftarten wählen oder Ihre eigenen Motive mittels USB auf die Stickmaschine übertragen und sticken. Die meisten Geräte haben ein Touchscreen Display, über das Sie bereits vorhandene Motive drehen, spiegeln oder in der Größe verändern können. Daneben gibt es viele zusätzliche Eigenschaften, welche die Handhabung vereinfachen können. Stickmaschinen sind für Anfänger und Profis geeignet. Wählen Sie hierfür das richtige Modell aus. Die Janome MC 550E eignet sich sehr gut für Einsteiger und die Bernina 700 ist ideal für Profis.

Näh- und Stickmaschine

8 Stickmaschinen Test - Noch Einfacher Sticken

Mit diesen Geräten vereinen Sie quasi zwei Geräte in einem. Sie können damit nähen und sticken und sind wesentlich flexibler mit nur einem Gerät. Diese Variante ist zwar im Vergleich oft teurer als ein Einzelgerät. Wir empfehlen Ihnen eine Näh- und Stickmaschine aber, wenn Sie jetzt schon wissen, dass Sie beide Funktionen benötigen oder Sie so sehr vom Sticken begeistert sind, dass Sie sich auch in naher Zukunft vorstellen können, zusätzlich mit dem Nähen anzufangen. Schauen Sie sich dafür am besten im Stickmaschinen Test den Vergleichssieger Bernette Chicago 7 und das Sparpreis Modell Bernette Chicago 5 an. Wenn Sie nach einer Profi-Stickmaschine suchen, dann empfehlen wir die Wahl einer Stickmaschine wie der Bernina 700, da Nähmaschinen in diesem Fall „nur“ mit einer zusätzlichen Stickfunktion ausgestattet sind.

Stickmotive und Schriftoptionen

Ein sehr wichtiges Kriterium ist die Anzahl der Stickmotive und Schriftoptionen, die Sie bei der Stickmaschine auswählen können. Hier gibt es von Modell zu Modell große Unterschiede.

Stickmotive / Stickmuster

Je mehr Stickmotive eine Stickmaschine integriert hat, desto einfacher und vielseitiger können Sie direkt starten. Stickmotive können zum Beispiel sein: Tiermuster, Blumenmuster, Muster für bestimmte Anlässe wie Weihnachten oder Hochzeit, Zahlen oder geometrische Anordnungen wie Sterne, Kreise oder Mandalas sein. Im Internet können Sie zusätzliche Stickmuster kaufen und auch kostenlos herunterladen. Zum Beispiel bietet der Hersteller BERNINA auf seiner Blogseite über 400 kostenlose Stickmuster an. Wenn Ihnen eines gefällt, laden Sie einfach die Datei herunter und erhalten dieses in verschiedenen Formaten. Diese können Sie dann über den USB-Anschluss auf Ihre Stickmaschine laden und mit dem Sticken beginnen.

Schriftoptionen

Wenn Sie zum Beispiel einen Namen oder Spruch sticken wollen, müssen Sie eine Schriftart auswählen. Je mehr Schriftoptionen, sogenannte Alphabete, Sie zur Auswahl haben, desto mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben Sie schließlich. So gibt es viele Schriftarten, die jeweils einen ganz anderen Effekt erzeugen. Soll die Bestickung schnörklig, gerade, einfach, kursiv, fetter, edel oder ausgefallen wirken? Genau dafür sind die Schriftoptionen nützlich. Wenn Sie auf diesen Aspekt und viel Flexibilität Wert legen, wählen Sie am besten eine Stickmaschine mit vielen Schriftoptionen. Achtung: Es gibt auch Stickmaschinen, die nur zwei Schriftoptionen haben. Hierbei sind Ihre Möglichkeiten dann eingeschränkt. Wie bei den Stickmustern erhalten Sie im Internet aber auch viele Stickschriften zum Herunterladen.

Stickmaschinen mit vielfältigen Schriften sind zum Beispiel die Bernina 880 Plus mit 21 Schriftarten. Modelle wie die Bernette Chicago 5 haben dagegen nur 2 Schriftoptionen.

Stickbereich

Der Stickbereich entscheidet darüber, wie groß die Motive sein können, die Sie auf Ihre Stoffe sticken möchten. Standard Größen gibt es hierfür nicht. Die Hersteller definieren selbst, wie groß zum Beispiel die Größe S oder L ist.

Sie müssen sich hierbei allerdings nicht auf eine einzige Größe des Stickbereichs festlegen. Bei den meisten Stickmaschinen erhalten Sie, wie bereits kurz angesprochen, verschieden große Stickrahmen dazu. In diese Stickrahmen spannen Sie später den Stoff ein und die Größe des Rahmens gibt somit die maximale Größe des Motives an.

Bei der Bernina 700 Stickmaschine erhalten Sie zum Beispiel drei Stickrahmen, wobei der größte Rahmen 40 cm x 21 cm groß ist. Die Singer Quantum Stylist EM 200 kommt mit zwei Stickrahmen der Größen 26 cm x 15 cm sowie 10 cm x 10 cm. Eine noch größere Auswahl hält die Stickmaschine Janome MC 550E bereit. Im Set sind Stickrahmen mit den Größen 36 x 20 cm, 20 x 20 cm, 20 x 14 cm, 14 x 14 cm enthalten.

Diese Größenangaben geben Ihnen auch schon einen guten Überblick zu den unterschiedlichen Formaten.

Neben dem Stickbereich spielt auch die Arbeitsfläche und Ihr eigener Spielraum eine wichtige Rolle. Achten Sie daher nicht nur auf den Stickbereich, sondern auch den Höhenabstand von der Arbeitsfläche bis zur Stickmaschine. Außerdem sollte der Abstand von Arbeitsfläche zur Stickmaschine rechts neben der Nadel nicht zu klein sein und Ihnen genügend Freiraum zum Handtieren lassen.

Dateiformate

Jede Stickmaschine kann Stickmuster in unterschiedlichen Dateiformaten lesen. Wenn Sie sich für ein Modell entschieden haben, sollten Sie diese Dateiformate kennen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Sie neue Stickmuster aus dem Internet auf Ihre Stickmaschine übertragen wollen.

Dateiformate können zum Beispiel sein:

  • ART
  • CSD
  • DST
  • EXP
  • EXP+
  • HUS
  • JEF
  • PCS
  • PES
  • SEW
  • SHV
  • VIP
  • XXX

Tipp: Auch kostenlose Stickmuster erhalten Sie in unterschiedlichen Formaten. Meist können Sie eine ZIP-Datei herunterladen, in der die gängigsten Formate enthalten sind. Löschen Sie dann einfach alle Formate, bis auf jenes, dass Ihre Stickmaschine lesen kann und übertragen Sie es per USB oder Kabelverbindung auf die Maschine.

USB

Die USB-Funktion ist dann notwendig, wenn Sie Ihre eigenen Motive vom Computer oder Laptop auf die Stickmaschine übertragen möchten oder über die Software der Stickmaschine vorgegebene Motive bearbeiten möchten. Alle gängigen Stickmaschinen haben einen solchen USB-Port und bei einigen Modellen können Sie die Stickmaschine auch über ein Kabel mit dem Computer oder Laptop verbinden (zum Beispiel beim Modell Janome MC 550E). Wir raten Ihnen vor allem zur USB-Funktion. Ein Kabel ist nämlich vor allem dann umständlich, wenn Sie keinen Laptop haben und Sie die schwere Stickmaschine dann zu Ihrem Computer schleppen müssen.

In einigen Fällen ist bei einer Stickmaschine der USB-Stick im Lieferumfang enthalten. Die meisten haben zwar einen Stick, wir empfehlen Ihnen jedoch, einen separaten USB-Stick für die Stickmaschine zu verwenden. Dann haben Sie alles ordentlich und am richtigen Platz. Bei der Stickmaschine Singer Quantum Stylist EM 200 gehört der USB-Stick zum Beispiel zum Lieferumfang. Verstauen Sie den USB dann am besten mit dem restlichen Zubehör der Stickmaschine.

Display

Ebenfalls wichtig ist das Display Ihrer neuen Stickmaschine. Über dieses Display nehmen Sie schließlich alle wichtigen Einstellungen vor, können Motive und Schriftoptionen auswählen und die Größe bestimmen. Moderne Stickmaschinen verfügen heutzutage alle über ein Touchscreen-Display, das Sie ähnlich wie Ihr Smartphone bedienen können.

In unserem Test haben sich Stickmaschinen mit großem Display bewährt. Außerdem empfehlen wir Ihnen, darauf zu achten, dass das Display beleuchtet ist. Dann erkennen Sie schnell und einfach alle Einstellungen.

In jedem Fall sollte es sich um ein farbiges Display handeln. Hier sollten Sie bei Kombi-Geräten, die Näh- und Stickmaschine zugleich sind, aufpassen. Bei manchen Modellen liegt der Fokus tatsächlich so stark auf dem Nähen, dass das Display nur in schwarz-weiß ist.

Als Zusatz und wenn Sie Wert auf eine noch komfortablere Bedienung legen, empfehlen wir Ihnen ein Modell wie das Janome MC 550E. Hier erhalten Sie einen Touchpanel-Stift und können das Display entweder mit dem Finger oder dem Stift betätigen.

8 Stickmaschinen Test - Noch Einfacher Sticken

Automatischer Einfädler, Fadenspannung und Fadenschneider

Neben den wichtigen Kriterien, die Ihnen viel Flexibilität und Individualisierungsmöglichkeiten geben, gibt es noch nützliche Funktionen, die Ihnen dank Automation bestimmte Arbeitsabläufe abnehmen beziehungsweise vereinfachen. Dazu gehören vor allem das automatische Einfädeln, Fadenspannen und Fadenschneiden.

Automatischer Einfädler

Ein automatischer Nadeleinfädler erspart Ihnen viel Hin und Her und dadurch vor allem Zeit. Viele Modelle haben einen automatischen Einfädler. Dazu gehören zum Beispiel die Modelle Bernette Chicago 7, Bernina 880 Plus und die Janome MC 550E Stickmaschine. Achten Sie beim Kauf darauf, dass zwischen automatischen und halbautomatischen Nadeleinfädlern unterschieden wird.

Fadenspannung

Die Fadenspannung von Unterfaden und Oberfaden entscheidet darüber, wie gut das Stickmuster am Ende aussieht. Wenn es bei Ihnen vorkommt, der Unterfaden auf dem Motiv sichtbar ist, dann haben Sie vermutlich die Oberfadenspannung zu hoch eingestellt. Sehen Sie den Oberfaden dagegen auf der Unterseite des Motives, dann ist die Oberfadenspannung zu locker. Hat Ihre Stickmaschine die Funktion, die Fadenspannung automatisch einzustellen, dann bleiben Ihnen diese Sorgen größtenteils erspart. Bei vielen Geräten müssen Sie die Spannung selbst über einen Drehregler manuell einstellen. Wenn Sie also gekräuselte Nähte haben oder sich Schlingen bilden, sollten Sie die Oberfadenspannung nachjustieren.

Fadenschneider

Ebenfalls sehr nützlich ist ein automatischer Fadenschneider, denn fast alle Modelle haben. Dabei wird der Faden automatisch abgeschnitten.

Abmessungen

Eine Stickmaschine verdient einen würdigen Platz in Ihrem Haushalt. Ein Blick auf die Abmessungen hilft dabei, schon vor dem Kauf einen geeigneten Platz für das Gerät zu suchen. Falls Sie ein Arbeitszimmer zum Nähen haben, sollte die Stickmaschine natürlich auch auf Ihren Arbeitstisch passen und nicht zu viel Platz einnehmen. Es macht nämlich einen Unterschied ob die Stickmaschine circa 40 cm lang oder fast 60 cm lang ist. Auch in der Breite unterscheiden sich die Modelle und variieren zwischen circa 15 cm und ganzen 60 cm. Die Höhe spielt wahrscheinlich eine nicht ganz so wichtige Rolle, allerdings gibt es auch hier Unterschiede von rund 30 cm bis zu knapp 60 cm.

Gewicht

Eine Stickmaschine ist ein umfangreiches Gerät und das macht sich auch beim Gewicht bemerkbar. Sie erhalten Stickmaschinen kaum unter einem Gewicht von 10 Kilogramm. In unserem Test liegen die Geräte zum Beispiel alle zwischen rund 10 und 16 Kilogramm. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine reine Stickmaschine handelt oder Sie eine Nähmaschine mit Stickfunktion auswählen.

Garantie

Achten Sie beim Kauf auf die Herstellerangaben zur Garantie. Normalerweise liegt die Garantiezeit bei zwei Jahren, was wir Ihnen sehr empfehlen. Eine Stickmaschine ist schließlich sehr technisch und fast schon mit einem Computer vergleichbar, auf der eine eigene Software läuft. Wenn etwas kaputt geht, sind Sie dann bestens abgesichert und müssen sich nicht mit etwaigen Gewährleistungsansprüchen herumschlagen. Das Modell mit der besten Garantie in unserem Stickmaschinen Test ist übrigens das Modell Singer Quantum Stylist EM 200.

Preis

Kommen wir zu einem kaufentscheidenden Kriterium, dem Preis. Die Preisspanne bei Stickmaschinen beziehungsweise Näh- und Stickmaschinen ist sehr groß. Man könnte es mit Autos vergleichen, hier erhalten Sie auch Kleinwaagen und Luxuslimousinen. Das es generelle Preisunterschiede zwischen reinen Stickmaschinen und Näh- und Stickmaschinen gibt, möchten wir hier nicht direkt behaupten. Es kommt immer auf die Ausstattung an und meist sind Nähmaschinen mit zusätzlicher Stickfunktion sogar vergleichsweise günstiger, wenn auch die Stickfunktionen eingeschränkt sind.

Untere Preisklasse

8 Stickmaschinen Test - Noch Einfacher Sticken

In der unteren Preisklasse finden Sie Modelle ab rund 500 Euro aufwärts, die noch unter 1.000 Euro liegen. In unserem Test sind das die Stickmaschinen Bernette Chicago 5, Bernette Chicago 7 und Singer Quantum Stylist EM 200, wobei letztere die einzige reine Stickmaschine ist. Bei den anderen handelt es sich um Kombi-Geräte

Mittlere Preisklasse

Die mittlere Preisklasse beginnt bei 1.000 Euro aufwärts und reicht bis zu knapp 5.000 Euro. Sie sehen, auch hier gibt es sehr große Unterschiede. Im Stickmaschinen Test zählen zur mittleren Preisklasse die Janome MC 550E, Bernina 700 und Bernina B580 Stickmaschine.

Obere Preisklasse

Es gibt quasi keine Grenzen beim Preis. In der oberen Preisklasse finden Sie Modelle zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Dazu zählen die Profigeräte, wie die Bernina 880 Plus. Dieses Modell vereint Näh- und Stickmaschine in einem.

Tipp: Wir empfehlen beim Preisvergleich in der unteren Preisklasse vor allem darauf zu achten, ob es sich um eine Näh- und Stickmaschine handelt und dann zu prüfen, wo der Fokus bei dem Modell liegt. Wenn Sie am Ende für einen günstigen Preis eine Nähmaschine mit wenigen Zusatzfunktionen zum Sticken erwerben, obwohl Sie damit ausschließlich Sticken möchten, ist das sehr ärgerlich. Daher lohnt der Blick darauf und eventuell auch die Überlegung, ob für Sie nicht auch ein Gerät aus der mittleren Preisklasse in Frage kommt.

Je nachdem, für welches Modell Sie sich entscheiden, erhalten Sie schon sehr viel nützliches Zubehör im Lieferumfang enthalten. Bedenken Sie aber auch die Kosten für Stickvliese und Stickgarn, die Sie je nach Stoff oder Stickmuster dazu kaufen müssen.

Bekannte Marken

Wir möchten Ihnen noch einen Überblick zu den bewährten Markenherstellern von Stickmaschinen geben. Schließlich sind Stickmaschinen umfangreiche Geräte und brauchen Erfahrung und Zeit bei der Entwicklung. Daher gibt es auch nur wenige No-Name Produkte auf dem Markt, von denen wir Ihnen auch eher abraten.

Zu den bewährten Herstellern von Stickmaschinen gehören:

  • Bernette
  • Bernina
  • Brother
  • Elna
  • Janome
  • Husqvarna Viking
  • Melco
  • Pfaff
  • Singer

In unserem Test finden Sie die Modelle Bernette Chichago 7 und Chicago 5, drei Modelle von Bernina (700, 880 Plus und B580) sowie Modelle von Singer und Janome.

Wichtige Tipps zum Sticken

Zum Abschluss haben wir noch einige Tipps zum Stickvlies und Stickgarn für Sie, damit der Ihr erster Stickversuch ein Erfolg wird.

Stickvlies

Stickvlies ist ein Pflichtzubehör beim Sticken, dass Sie immer verwenden sollten. Dabei handelt es sich um eine Unterlage, die Sie unter den Stoff legen und zusammen mit dem Stoff in den Stickrahmen einspannen. Das Stickvlies sorgt für Stabilität beim Sticken und verhindert, dass sich der Stoff verzieht. Daher wird das Stickresultat wesentlich besser, wenn Sie mit Stickvlies arbeiten.

Es gibt ganz viele verschiedene Arten von Stickvlies, der im Grunde den gleichen Zweck erfüllen. Allerdings ist die Wahl des Stickvlies vor allem vom Stoff abhängig, den Sie verwenden; aber auch Ihren persönlichen Präferenzen.

Das Stickvlies wird nachdem Sie mit dem Sticken fertig sind, wieder entfernt. Einige Vliese sind zum Auswaschen, andere wiederrum reißen Sie quasi aus. Informieren Sie sich über die verschiedenen Arten. Wir empfehlen Ihnen zum Beginn die folgenden vier Stickvliesarten: Ausreißvliese, Schneidvlies, Soluvlies (auswaschbar) und Avalon (Stickfolie).

Stickgarn

Ganz wichtig ist auch die Wahl des Stickgarns, aus dem am Ende das Stickmuster besteht. Wählen Sie hier ein spezielles Maschinen-Stickgarn. Dieses ist in der Regel feiner als Nähgarn zum Nähen. Das erzeugt einen schönen und nicht steif wirkenden Stick.

Natürlich spricht nichts dagegen, verschiedene Stickgarne auszuprobieren oder in einem Stickmuster zu kombinieren, wenn Sie es ganz ausgefallen mögen. Testen Sie hier am besten ein bisschen aus, dann werden Sie schnell die Unterschiede und Wirkung von verschiedenen Garnen auf den Stoffen bemerken.

Häufig gestellte Fragen

Was Alles kann man mit einer Stickmaschine machen?

Mit einer Stickmaschine haben Sie ganz viele Möglichkeiten. Grundsätzlich können Sie Stickmuster und Schriften auf allerlei Textilien sticken. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um etwas Selbstgenähtes oder gekaufte Kleidungsstücke, Taschen, Decken oder Accessoires handelt. Sie haben freie Farbwahl, können die Stickmuster in verschiedener Größe beliebig positionieren und auch kombinieren. Außerdem gibt es im Internet eine große Auswahl an Stickmustern und Textdateien, die Sie – bitte das richtige Dateiformat für Ihre Stickmaschine wählen, auf die Stickmaschine mittels USB laden können. Zusätzlich haben Sie die Wahl aus verschiedenen Stickgarnen und können ein Stickmuster ganz individuell wirken lassen. Theoretisch können Sie auch eigene Stickmuster entwerfen. Das erfordert aber ein hohes Wissen und viel Stickerfahrung, denn Sie müssen die Stickreihenfolge selbst festlegen. Wenn Sie nicht direkt auf Textilien sticken wollen, können Sie mit einer Stickmaschine auch Aufnäher sticken und diese später auf Ihre gewünschten Dinge nähen. Sie sehen, mit einer Stickmaschine sind Ihnen keine Grenzen gesetzt.

Wie oft ist die Nadelwechslung nötig?

Wie bei der Nähmaschine auch, müssen Sie bei der Stickmaschine die Nadel regelmäßig auswechseln. Und das ist genau der Punkt: regelmäßig. Eine ganz exakte Antwort können wir Ihnen auf diese Frage nämlich nicht geben, da das von dem Motiv, der Anzahl der Stiche und dem Stoff abhängig ist. Es gibt dazu auch verschiedene Meinungen, so wird empfohlen, die Nadel nach 10.000 bis spätestens 100.000 Stichen auszutauschen. Wenn Sie die Stichzahl Ihres Stickmusters herausfinden möchten, können Sie das normalerweise in der Stickdatei nachlesen. Achten Sie auch auf die Gebrauchsanweisung des Herstellers, eventuell macht dieser Angaben zum Wechsel der Nadel und wie Ihnen das ohne Probleme gelingt. Hinweise auf eine überbenutze Nadel sind, wenn der Faden ständig reißt oder die Stickmaschine beim Sticken lautere Geräusche von sich gibt, als es normalerweise der Fall ist. Wechseln Sie also die Nadel regelmäßig und lieber öfter als zu selten, dann bleiben Ihre Stickergebnisse sauber und Sie quälen Ihre Stickmaschine nicht unnötig.

Kann auch ein Anfänger eine Stickmaschine problemlos bedienen?

Stickmaschinen sind auch für Anfänger geeignet. Sie benötigen keine besondere Schulung für das Sticken mit solch einem Gerät. Planen Sie ohne Vorerfahrung jedoch Zeit und Geduld ein, bis Sie wirklich saubere Stickmuster sticken können und mit dem Ergebnis zufrieden sind. Wir empfehlen Ihnen viel auszuprobieren und zu testen, bis Sie ein Gefühl für die Maschine und auch die Stoffe bekommen, die Sie besticken. Schließlich ist nicht jedes Stickmuster für jeden Stoff ideal. Auch das Stickvlies spielt dabei eine Rolle. Fazit: An sich können Sie als Anfänger problemlos eine Stickmaschine bedienen. Für super präzise und tolle Ergebnisse benötigen Sie jedoch Übung und Durchhaltevermögen. Behalten Sie das im Hinterkopf und verlieren Sie im Zweifelsfall Ihre Motivation nicht beim Sticken.

Welches Zubehör macht Sticken noch einfacher?

Mit dem richtigen Stickvlies und Stickgarn wird das Sticken um einiges einfacher. Achten Sie bei der Wahl des Garns darauf, dass es sich um ein Maschinen-Stickgarn handelt, da es feiner als gewöhnliches Nähgarn ist. Dadurch wirkt auch die Stickerei schöner und nicht so steif. Das Stickvlies hingegen legen Sie direkt unter den zu bestickenden Stoff, und zwar an der Stelle, an der Sie das Motiv aufsticken möchten. Als Unterlage hilft Ihnen das Vlies, ein besseres Ergebnis zu bekommen. Das Vlies verhindert nämlich, dass der Stoff beim Sticken verzogen wird. Dadurch wirkt das Stickmotiv viel sauberer und präziser. Verwenden Sie bitte immer ein Stickvlies und informieren Sie sich vor dem Sticken über die verschiedenen Vliesarten. Zu den gängigen Arten zählen Ausreißvliese, Schneidvlies, Soluvlies (auswaschbar), Avalon (Stickfolie). Im Internet erhalten Sie auch gute Anfänger-Sets mit verschiedenen Vliesen in unterschiedlichen Größen. Nachdem Sie mit dem Sticken fertig sind, wird das Vlies wieder entfernt. Wie der Name es schon verrät, können Sie die Vliese zum Beispiel ausreißen oder auswaschen. Mit dem richtigen Zubehör und vor allem dem richtigen Stickvlies und Stickgarn wird das Sticken wesentlich einfacher und beides sind Dinge, mit denen sich auch Anfänger und Neueinsteiger in die Welt des Stickens auseinandersetzen sollten.

Fazit

Ob Anfänger oder Profi, für jeden und jede gibt es die passende Stickmaschine. Wir haben in unserem Stickmaschine Test unterschiedliche Modelle verschiedenster Preisklassen getestet und zeigen Ihnen jetzt noch einmal unsere Favoriten für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis.

Unser Vergleichssieger, die Bernette Chicago 7 ist als Näh- und Stickmaschine ein perfektes und erschwingliches Einsteigermodell für alle, die auch das Nähen lernen wollen. Lassen Sie sich als Neueinsteiger allerdings nicht zu schnell frustrieren, das Sticken braucht nämlich das richtige Zubehör und ein bisschen Übung, bis Sie ausgezeichnete Stickergebnisse damit zustande bringen.

Wenn Sie nach einer reinen Stickmaschine suchen, empfehlen wir Ihnen unseren Bestwert, die Bernina 700. Dieses Modell ist Ihr Begleiter bis zum Stick-Profi. Sie haben komplexe Funktionen, die Ihnen viele Arbeitsschritte abnehmen oder erleichtern. Dafür brauchen Sie natürlich auch Erfahrung. Diese Stickmaschine eignet sich aber auch für Anfänger, die es ernst mit dem Sticken meinen sowie Fortgeschrittene.

Kommen wir zum Sparpreis in unserem Test. Die Stickmaschine Bernette Chicago 5 ist supergünstig und liefert Ihnen Funktionen zum Nähen und Sticken. Wenn Sie vor allem eine Nähmaschine suchen und sich langsam an das Sticken herantasten möchten, können wir Ihnen dieses Modell empfehlen. Wir möchten aber anmerken, dass der Fokus bei der Bernette Chicago 5 beim Nähen liegt.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit diesem Stickmaschinen Test viele Fragen beantworten und Ihnen einen umfangreichen Überblick über diese tollen Geräte geben, damit Sie schnell die richtige Stickmaschine für Ihre Bedürfnisse finden.

1,1
Fazit
Bernette Chicago 7 - Vergleichssieger
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