5 Brennwertkessel Test – Die Investition Lohnt Sich

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Zuletzt AktualisiertZuletzt Aktualisiert: September 26, 2021
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Es stimmt, mit einem Brennwertkessel sparen Sie so einiges an Energie und auch wenn der Kaufpreis Sie vielleicht erstmal zum Stutzen bringt, die Investition lohnt sich tatsächlich. Aber Öl oder Gas Brennwertkessel? Keine einfach zu beantwortende Frage und dann kommen noch viele kleine Detail ins Spiel, die Sie bei der Wahl eines Brennwertkessels berücksichtigen müssen. Denn: wer zu schnell und nicht informiert bei einem Brennwertkessel zugreift, der wird die Entscheidung möglicherwiese in einigen Jahren bereuen. Damit Sie die richtige Entscheidung treffen und bestens über diese moderne und hocheffiziente Heiztechnologie Bescheid wissen, zweigen wir Ihnen im Brennwertkessel Test die besten Gas- und Öl Varianten. Außerdem erfahren Sie im Brennwertkessel Kauf-Guide alles Wissenswerte rund ums Thema, damit Sie die Fachbegriffe der Heizungsbauer, solche wie Nennwärmeleistung, Vorlauftemperatur, Betriebsdruck, Montagearten usw., auch verstehen können.
Tabelle der besten Produkte

Top 5 Brennwertkessel Test 2021

1.

Buderus Logano plus KB195i-15Vergleichssieger

Features
  • Energietyp: Öl
  • Nennwärmeleistung: 15 kW
  • Vorlauftemperatur max.: 85 °C
  • Betriebsdruck max.: 3 Bar
  • Wasserinhalt:
  • Montage: Wand
  • Dimensionen: 100 x 60 x 63 cm
  • Gewicht: 85 kg
  • Garantie: 5 Jahre

Der Buderus Logano plus KB195i-15 ist zwar als Öl Brennwertkessel gelistet, Sie können diesen aber jederzeit auf Gas umrüsten. Wenn Sie also Ihre alte Öl Heizungsanlage austauschen müssen und sich beim Modernisieren aus Kostengründen oder zum Beispiel, weil Sie noch keine Gasanbindung haben, für einen Öl Brennwertkessel entscheiden, können Sie diesen immer noch auf Gas umstellen lassen.

Dieses Modell hat einen großen Leistungsbereich von 25 bis 100 Prozent. Das bedeutet, dass sich dieser Brennwertkessel automatisch an den Wärmebedarf anpasst. Die automatische Verbrennungsregelung macht alle Brenneinstellungen überflüssig und sorgt für einen idealen Energieverbrauch. Der Warmwasserspeicher ist bei diesem Modell extern. Sie erhalten den Buderus Brennwertkessel aber wahlweise auch mit integriertem Warmwasserspeicher.

Mit der speziell entwickelten Buderus App können Sie auf den Brennwertkessel zugreifen und aktuelle Daten ablesen. Dank dem modernen Design mit Titanium Glas macht dieser Brennwertkessel auch an der Wand in Küche, Bad oder Flur eine gute Figur.

Die Modelle von Buderus werden auch von der Stiftung Warentest im Vergleich mit den besten Noten bewertet.

Was uns gefallen hat: Der Buderus Brennwertkessel ist kompakt, leicht und hat eine sehr hohe Energieeffizienz von 105 Prozent von den maximal möglichen 106 Prozent. Alle Wartungsteile sind einfach zu erreichen und machen diesen Öl Brennwertkesser zu einem idealen Modernisierungsgerät, vor allem, wenn Sie flexibel sein wollen und später von Öl auf Gas umsteigen wollen.

Was könnte besser sein: Ein modernes Gerät hat bekanntlich seinen Preis. Das zeigt sich auch beim Buderus Brennwertkessel.

2.

Wolf CGB-2-14Bestwert

Features
  • Energietyp: Gas
  • Nennwärmeleistung: 14 kW
  • Vorlauftemperatur max.: 62 °C
  • Betriebsdruck max.: 5 Bar
  • Wasserinhalt: 100 L
  • Montage: Wand
  • Dimensionen: 44 x 37.8 x 78 cm
  • Gewicht: kA
  • Garantie: 2 Jahre

Der Wolf CGB-2-14 Gas Brennwertkessel ist im Brennwertkessel Test ein wahrer Bestwert. Die hohe Effizienz von 110 Prozent (maximal möglich bei Gas Brennwertkesseln sind 111 Prozent) nutzt die Energie aus Gas oder Flüssiggas optimal. Zudem verbraucht das Modell nur 3 Watt Strom im Standby Betrieb. Die Leistung ist stufenlos einstellbar und garantiert dadurch einen niedrigen Brennstoffverbrauch und eine längere Lebensdauer. Zudem ist das Modell sehr wartungsfreundlich. Außerdem ist das Modell sehr leise im Betrieb und daher auch für die Wand in Küche, Badezimmer oder im Flur geeignet.

Das Modell ist wahlweise mit 14, 20 oder 24kW erhältlich und eignet sich daher für Wohnräume zwischen 140 bis 240 Quadratmeter. Die Bedienung des Brennwertkessels ist mit der passenden Smartphone App möglich.

Falls Sie von Erdgas zu Flüssiggas wechseln wollen, ist das sogar ohne CO2 Einstellungen möglich. Brennwertkessel von Wolf erhalten auch von der Stiftung Warentest hervorragende Noten.

Was uns gefallen hat: Sie erhalten mit dem CGB2-2-14 ein hochmodernes Gerät, dass seinen Kaufpreis wert ist. Eine so hohe Energieeffizienz wie bei diesem Wolf Brennwertkessel finden Sie nicht bei allen Geräten.

Was könnte besser sein: Bei hohem Wasserverbrauch ist unter Umständen ein externer Wasserspeicher notwendig, da 100 Liter in manchen Haushalten nicht ausreichen.

3.

Viessmann Vitocrossal 300 Sparpreis

Features
  • Energietyp: Gas
  • Nennwärmeleistung: 26 kW
  • Vorlauftemperatur max.: 95 °C
  • Betriebsdruck max.: 3 Bar
  • Wasserinhalt: 53 L
  • Montage: Standkessel
  • Dimensionen: 68,4 x 66 x 156,2 cm
  • Gewicht: 122 kg
  • Garantie: 5 Jahre

Der moderne Gas Brennwertkessel von Viessmann ist im Brennwertkessel Test als Sparpreis hervorgegangen. Das Modell ist aber nicht nur aufgrund des Preises Spitzenmodell. Er hat eine sehr hohe Energieeffizienz und verwertet 98 Prozent der Gas Energie. Das entspricht 109 von 111 Prozent Brennwert zu Heizwert. Sie können dafür wahlweise Erdgas oder Flüssiggas verwenden. Zudem erhalten Sie diesen Brennwertkessel in wählbaren Leistungsstufen. Damit ist er für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und sogar öffentlich Gebäude geeignet. Die Bedienung ist einfach und kann über die App von überall vorgenommen werden. Durch die Edelstahlheizfläche hat dieses Modell sogar einen Selbstreinigungseffekt. Das verringert nicht nur den Wartungsaufwand, sondern verlängert auch die Lebensdauer.

Auch Stiftung Warentest bewertet Modelle von Viessmann mit einer sehr guten Note.

Was uns gefallen hat: Das Design ist schlicht und hat eine überschaubare Größe. Das Modell kommt von einem renommierten Hersteller und überzeugt durch eine einzigartige Heiztechnik von Viessmann.

Was könnte besser sein: Für mehr Komfort in Sachen Warmwasser benötigen Sie einen zusätzlichen Warmwasserspeicher.

4.

Ariston MLN3301021Beste Garantie

Features
  • Energietyp: Gas
  • Nennwärmeleistung: 24 kW
  • Vorlauftemperatur max.: kA
  • Betriebsdruck max.: 3 Bar
  • Wasserinhalt: kA
  • Montage: Wand
  • Dimensionen: 40 x 31,5 x 74,5 cm
  • Gewicht: 30 kg
  • Garantie: 8 Jahre

Der Ariston MLN330121 stammt von einem italienischen Hersteller und hat im Brennwertkessel Test die beste Garantie. Er ist vor allem besonders preiswert und hat eine hohe Energieausbeute von 109 Prozent. Maximal möglich bei Gas Brennwertkesseln sind 111 Prozent. Der Gas Brennwertkessel ist dank automatischer Funktionen und dem LCD-Display einfach zu bedienen. Mit einer Nennwärmeleistung von 24kW und einem Betriebsdruck von 3 Bar ist der Ariston ausreichend für Einfamilienhäuser.

Was uns gefallen hat: Uns ist besonders der geringe Preis aufgefallen. Im Test war dieser Brennwertkessel eines der günstigsten Modelle und hat eine der höchsten Garantien von 8 Jahren.

Was könnte besser sein: Bei einem Gas Brennwertkessel brauchen Sie viele Informationen und es entsteht auch Wartungsaufwand. Die Informationen des Herstellers auf der Ariston Webseite sind allerdings sehr schwer zu finden oder nicht vorhanden, was uns an der Qualität des Kundenservice zweifeln lässt.

5.

Evenes Öl-BrennwertkesselBestes Öl-Modell

Features
  • Energietyp: Öl
  • Nennwärmeleistung: 26,5 kW
  • Vorlauftemperatur max.: 80 °C
  • Betriebsdruck max.: 3 Bar
  • Wasserinhalt: 14 L
  • Montage: Standkessel
  • Dimensionen: 87,5 x 50 x 98,7 cm
  • Gewicht: 125 kg
  • Garantie: kA

Der Brennwertkessel von Evenes ist ein verhältnismäßig günstiger Öl Brennwertkessel. Er erreicht eine maximale Vorlauftemperatur von 80 Grad. Bei einer Vorlaufwärme von 50 Grad beträgt die Rücklaufwärme 30 Grad und das Modell erreicht dann einen akzeptablen Wirkungsgrad von 103,7 Prozent von den maximal 106 Prozent möglichen bei Öl Brennwertkesseln. Das Modell hat einen ausreichenden Betriebsdruck von 3 bar und ist mit den angegebenen Nennwertleistungen für Einfamilienhäuser mit einer Quadratmeterfläche von 110 bis maximal 280 geeignet. Der Hersteller liefert diesen Öl Brennwertkessel komplett vormontiert und erleichtert den Einbau dadurch.

Was uns gefallen hat: Das Gerät ist relativ preiswert und erfüllt seinen Zweck. Wenn Sie daher umrüsten müssen und vor allen bei den Anschaffungskosten sparen möchten, ist dieser Brennwertkessel eine gute Möglichkeit. Außerdem ist dieses Modell sehr wartungsfreundlich.

Was könnte besser sein: Für uns könnte der Wirkungsgrad noch höher sein. Außerdem macht der Hersteller keine Angaben zur Garantie. Den Komfort, den modernere Geräte mittlerweile zum Beispiel durch automatische Einstellungen, haben Sie mit diesem Brennwertkessel nicht.

Dinge zu beachten

Brennwertkessel bieten Ihnen momentan die effizienteste Möglichkeit, in Ihren eigenen vier Wänden Wärme zu erzeugen. Früher oder später lohnt sich der Umstieg und laut Energieverordnung gehört es sogar zu Ihrer Pflicht, veraltete Heizungsanlagen auszutauschen. In diesem Brennwertkessel Kauf-Guide geben wir Ihnen einen Überblick, auf was Sie vor der Anschaffung alles achten müssen.

Brennwertkessel – wie funktioniert das Gerät? Pros und Kontras

Die Brennwertkessel Technologie ist eine der modernsten Technologien für Heizungsanlagen. Gas oder Öl erhitzen dabei Wasser im Brennwertkessel. Dieses Wasser spendet Wärme für Heizungskörper und Warmwasser für den Haushalt.

Der große Vorteil dabei ist, dass die Wärme nicht nur erzeugt wird, wenn der Rohstoff Öl oder Gas verbrannt wird. Beim Verbrennen entstehen nämlich immer Abgase, wodurch ein Teil der Energie von Öl und Gas quasi im Schornstein verpufft, ohne dass die Energie genutzt wird. Und genau hier liegt der wesentliche Punkt. Brennwertkessel sind in der Lage, die „verpuffte“ Energie aus den Abgasen zurückzuholen. Die Abgase enthalten diese Energie in Form von Wasserdampf. Dieser Wasserdampf kann aus den Abgasen zurückgewonnen werden, indem das heiße Abgas gekühlt wird. Und genau dazu sind Brennwertkessel in der Lage. Und zwar, indem das bereits abgekühlte Heizwasser dazu verwendet wird, das Abgas zu kühlen. Dann kondensiert der Wasserdampf und fließt als Energie zurück in den Brennkessel.

Diese Technologie ermöglicht eine sehr hohe Effizienz beim Heizen. Die Energie kommt in Ihrem Haus zu 95 bis 98 Prozent in Form von Wärme an und geht nicht mehr durch den Schornstein verloren. Im Gegensatz zu alten Heizanlagen sparen Sie dabei bis zu 30 Prozent an Energie ein.

Eigenschaften zu beachten beim Kauf des besten Brennwertkessels

5 Brennwertkessel Test - Die Investition Lohnt Sich

Vor dem Kauf eines Brennwertkessels müssen Sie sich gut informieren und die verschiedensten Aspekte berücksichtigen. Außerdem hat jeder Haushalt einen individuellen Verbrauch an Wärme, sei es das Warmwasser aus der Leitung, eine Fußbodenheizung oder allgemein die Anzahl und Größe der zu beheizenden Zimmer. Eine wichtige Entscheidung treffen Sie bereits bei der Wahl des Energietypen, sprich Öl oder Gas. Dazu kommt die Leistung des Brennkessels und die Größe des Warmwasserspeichers. Was Sie außerdem berücksichtigen müssen, erklären wir Ihnen in den nächsten Kapiteln.

Energietyp

Bei Brennwertkessel werden zwei verschiedene Heizsysteme unterschieden. Sie können zwischen Gas und Öl wählen. Alternativ gibt es auch Lösungen, die sie später von Öl auf Gas umrüsten können (z.B. den Buderus Logano plus KB195i-15). Die Entscheidung für einen Energietypen müssen Sie sich gut durchdenken. Prüfen Sie auch die Installationskosten und Folgekosten für die Wartung und betrachten Sie die Gesamtkosten und nicht nur den Kaufpreis für den Brennwertkessel. Wir erklären Ihnen die wichtigen Unterschiede, damit Sie eine schnellere Wahl für Öl oder Gas treffen können.

Gas und Öl: wie kommt es ins Haus?

Erdgas wird über das öffentliche Versorgungsnetz über Rohrleitungen in Ihrem Haus zur Verfügung gestellt. Das heißt, Sie benötigen rein lediglich einen Anschluss an das Gasnetz. Falls Sie noch keinen Anschluss haben, können Sie diesen bei Ihrer städtischen Behörde beantragen. Hier müssen Sie allerdings mit zusätzlichen Kosten zwischen 1.500 und 2.500 Euro für den Einbau rechnen. Sobald Sie den Gas Brennwertkessel in Betrieb haben, kommen die monatlichen Gebühren Ihres Gasanbieters hinzu. Diese unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter und können bis zu rund 30 Euro pro Monat betragen.

Alternativ können Sie Flüssiggas als Energietypen wählen. Flüssiggas wird ähnlich wie bei einem Öl Brennwertkessel in einem eigens dafür vorgesehenen Tank gespeichert. Sie benötigen dafür keinen Gasanschluss. Flüssiggas ist allerdings teurer als Erdgas und Sie müssen wie bei Öl im Voraus kaufen. Das heißt, Sie müssen regelmäßig Flüssiggas nachbestellen und für ein Jahr vorauszahlen.

Wenn Sie Ihren alten Öl Kessel ersetzen, haben Sie sicher bereits einen Öltank in Ihrem Haus. Dieser muss meist jährlich aufgefüllt werden. Sie benötigen dafür keinen Anschluss an irgendein Gasnetz. Dafür müssen Sie aber vorausschauend Planen und den Öltank rechtzeitig auffüllen lassen.

Preise für Öl und Gas

Mit einem Gas Brennwertkessel brauchen Sie sich bezüglich Preisschwankungen für das Gas keine so großen Gedanken machen. Die Preise sind stabil und schwanken kaum. Dahingegen unterliegt der Öl Preis dauernden Schwankungen. Das merken Sie bereits beim Tanken von Benzin. Anders als bei Gas können Sie bei Öl von einem niedrigen Ölpreis profitieren, wenn Sie die Preise beobachten und dann auftanken, wenn der Preis gerade günstiger ist.

Kein Platz im Haus: Öl oder Gas?

Wenn Sie bereits eine Öl Heizung im Haus haben, steht diese sicherlich in einem extra dafür vorgesehenen Heizraum. Auch ein Öl Brennwertkessel braucht diesen Platz. Schließlich müssen die Tausende Liter an Öl in einem Öl Tank gelagert werden. Dagegen punktet ein Gas Brennwertkessel durch einen geringen Platzbedarf. Meist hängen diese Geräte sogar an der Wand. Sie erhalten aber auch Gas Brennwertkessel, die auf dem Boden stehen.

Ist Öl oder Gas umweltfreundlicher?

In Sachen Umweltfreundlichkeit ist ein Gas Brennwertkessel dem Öl Brennwertkessel einen Schritt voraus. Diese haben geringere Schadstoffemissionen in Form von Kohlenstoffdioxid und Feinstaub. Zudem dürfen Öl Brennwertkessel nicht in Wasserschutzgebieten eingebaut werden.

Zwischenfazit: Öl oder Gas?

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Ein Umstieg auf einen Öl- oder Gas Brennwertkessel lohnt sich. Wenn Sie den Brennwertkessel für einen Neubau planen, liegt die Entscheidung für einen Gas Brennwertkessel wie den Wolf CGB-2-14 nahe. Wenn Sie eine alte Ölheizung umrüsten und schon einen Öltank im Haus haben, können Sie sich auch gut für einen Öl Brennwertkessel entscheiden.

Nennwärmeleistung und maximale Heizleistung

Anhand der Nennwärmeleistung und der maximalen Heizleistung, die den Wirkungsgrad angibt, können Sie den richtigen Brennwertkessel aussuchen. Die Nennwärmeleistung sollte hierbei zu Ihrem individuellen Wärmebedarf passen und der Wirkungsgrad sollte möglichst hoch sein, damit Sie viel Energie sparen können.

Nennwärmeleistung

Die Nennwärmeleistung ist ein Fachbegriff aus der Heizungstechnik. Diese Leistung wird in kW (Kilowatt) angegeben und besagt, wie leistungsfähig der Brennwertkessel ist. Die Nennwärmeleistung beschreibt die abgegebene Wärme pro Zeit im Dauerbetrieb.

Die Nennwärmeleistung ist eine gute Kennzahl, um verschiedene Brennwertkessel miteinander zu vergleichen. Denn je höher die Nennwärmeleistung, desto mehr Bedarf an Wärme kann ein Brennwertkessel abdecken. In einem Mehrfamilienhaus ist der Wärmebedarf höher als in einem kleinen Haus.

Den Wärmebedarf und die entsprechende Nennleistung können Sie mit folgender Faustformel ausrechnen.

1 kW pro 10 Quadratmeter zu beheizender Fläche. Bei einer Fläche von 50 Quadratmeter kommen Sie so auf eine benötigte Nennwärmeleistung von 5 kW (1 kW x 5). Hier wird von einer Raumhöhe von 2.40 Meter ausgegangen.

Bitte beachten Sie, dass der Wärmebedarf noch von weiteren Faktoren abhängt. Ein Altbau ist schließlich nicht mit einem modernen Neubau zu vergleichen. Eine moderne und effiziente Dämmung des Hauses senkt zum Beispiel den Wärmebedarf.

Maximale Heizleistung

Die maximale Heizleistung (auch Wirkungsgrad) hängt vom Brennwert und dem Heizwert ab. Daraus können Sie die Heizeffizienz errechnen.

Der Brennwert stellt die Energie dar, die über das Abgas zurückgewonnen wird. Der Heizwert ist dagegen die Energie, die bei der eigentlichen Verbrennung von Öl oder Gas entsteht.

Wird also der Heizwert mit dem Brennwert in Zusammenhang gebracht, erhalten Sie den Wirkungsgrad und damit die Effizienz des Brennwertkessels.

In Sachen Heizwert und Brennwert unterscheiden sich Öl und Gas grundsätzlich. Der Heizwert ist bei Öl generell höher, denn bei Gas verdampft mehr Wasser. Das wiederrum führt zu einem höheren Brennwert für Gas, da aus dem Abgas mehr Wasser in Form von Dampf zurückgewonnen werden kann.

Ein Gas Brennwertkessel hat deshalb einen maximalen Wirkungsgrad 111 Prozent. Bei einem Öl Brennwertkessel beträgt dieser Wert maximal 106 Prozent. Wenn Sie Öl Brennwertkessel vergleichen, dann berücksichtigen Sie 106 Prozent als Maximalwert. Wenn Sie dagegen Gas Brennwertkesse untereinander vergleichen, den Wert 111 Prozent.

Das Modell CGB-2-14 von Wolf erreicht in unserem Brennwertkessel Test übrigens den höchsten Wert mit 110 Prozent.

Maximale Abgastemperatur

Sowohl Öl als auch Gas Brennwertkessel produzieren im Betrieb Wasserdampf, der zusammen mit den Abgasen über den Schornstein entweicht. Bei modernen Brennkesseln wird allerdings mithilfe des Wasserdampfes die noch im Abgas enthaltene Energie (latente Energie) gewonnen. Mit einem Öl Brennwertkessel können bis zu sechs Prozent der Energie über die Abgase zurückgeholt werden. Bei Gas Brennwertkesseln maximal elf Prozent. Der Unterschied liegt unter anderem daran, dass Gas mehr Wasserstoff enthält, welches bei diesem Verfahren kondensiert.

Denn damit die Energie aus dem Abgas zurückgewonnen werden kann, muss das heiße Abgas gekühlt werden, und zwar unter die Taupunkttemperatur. Nur dann entsteht die sogenannte Kondensationswärme, indem der Wasserdampf kondensiert. Dieser Taupunkt liegt bei Gas bei rund 57 Grad Celsius und bei Öl bei 47 Grad Celsius.

Die Abgastemperatur hängt dabei von der Vorlauftemperatur und der Rücklauftemperatur ab. Sie können sich einen Brennwertkessel wie einen Kreislauf vorstellen. Die Vorlauftemperatur wird vom Brennwertkessel abgegeben und geht dann als Wärme in eine Heizung in Ihrem Zimmer über. Da die Heizung Wärme spendet ist die Rücklauftemperatur zum Brennwertkessel immer geringer. Im Brennwertkessel wird die Rücklauftemperatur dann quasi wieder zur Vorlauftemperatur erhitzt und der Kreislauf beginnt von Neuem. Beim Erhitzen entstehen allerdings Abgase. Diese Abgase werden mit der Temperatur des Rücklaufwassers abgekühlt, möglichst unter den Taupunkt, damit es kondensiert. Damit möglichst viel Energie zurückgewonnen wird, sollte die Rücklauftemperatur möglichst niedrig sein, welche allerdings von der Vorlauftemperatur abhängig ist.

Die Abgastemperatur spielt vor allem bei der Sanierung des Schornsteins eine Rolle. Alte Schornsteine sind nämlich nicht für auf moderne Brennwertkessel ausgelegt. Die geringere Abgastemperatur hat zur Folge, dass der Schornstein mehr Feuchte zieht und langfristig gesehen die Mauern beschädigt werden. Deshalb muss ein speziell auf Öl und Gas Brennwertkessel ausgelegtes Rohr im Schornstein eingebaut werden.

Betriebsdruck

Unter dem Betriebsdruck ist die Leistung der Heizungspumpe zu verstehen, die den Wasserdruck erzeugt. Schließlich wird bei einer Heizungsanlage wie dem Brennwertkessel Heizwasser erhitzt, dass dann vom Brennwertkessel zu den Heizelementen in Ihren Zimmern fließt und so Wärme abgibt. Dieses Heizwasser fließt dann wieder zurück in den Brennwertkessel.

Damit das Wasser also sozusagen in Fluss kommt, benötigt der Brennkessel eine Heizungspumpe. Deren Leistung wird als Betriebsdruck in der Einheit bar angegeben.

Meist steht der Brennkessel in einem unteren Stockwerk. Wie viel Wasserdruck letztendlich erzeugt werden muss, damit auch Heizkörper in den obersten Stockwerken mit Heizwasser versorgt werden, kann anhand eines Richtwerts bestimmt werden. Dabei gilt: Pro einem Meter Höhenunterschied von Heizkörper und Brennwertkessel sind 0,1 Bar notwendig. Da der Wasserdruck aber durch verschiedene Faktoren beeinflusst wird, wird sicherheitshalber von 0,3 Bar pro Höhenmeter Unterschied ausgegangen. Ein bis zwei Bar sind deshalb für ein Einfamilienhaus meist ausreichend. Bei den Modellen CGB-2-14 von Wolf, Viessmann Vitocrossal 300 und dem Buderus Logano plus sind Sie also bestens ausgestattet.

Wasserinhalt im Kessel / Warmwasserspeicher

5 Brennwertkessel Test - Die Investition Lohnt Sich

Der Warmwasserspeicher ist bei Gas und Öl Brennwertkesseln entweder separat oder integriert. Möglich ist auch eine sogenannte Kombitherme für Gas Brennwertkessel. Der Warmwasserspeicher kommt dabei nicht mit dem Heizwasser in Berührung, sondern enthält das Wasser, das später aus dem Wasserhahn zum Beispiel in der Küche oder dem Bad kommt. Falls Sie sich für einen Brennwertkessel mit separatem Wasserspeicher entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass Brennwertkessel und Wasserspeicher vom gleichen Hersteller sind. Dann gestaltet sich der Anschluss wesentlich einfacher. Falls Sie planen, eine Solaranlage mit dem Warmwasserspeicher zu verbinden, sollten Sie darauf achten, dass Sie diese leicht anbinden können.

Achten Sie beim Warmwasserspeicher auch auf eine gute Isolierung. Je besser die Isolierung, desto länger bleibt das Wasser warm, ohne das unnötig Wärme verloren geht.

Das Volumen des Wasserspeichers ist abhängig von der Größe Ihres Haushalts. Eine fünfköpfige Familie verbraucht schließlich mehr als ein zwei Personen Haushalt. Aber auch der Wasserverbrauch unterscheidet sich von Familie zu Familie. Wenn in Ihrem Haus zum Beispiel öfter gebadet wird, verbrauchen Sie automatisch mehr Wasser als ein Haushalt, in dem nur geduscht wird. Eine Badewanne fasst immerhin 150 Liter Wasser.

Die Größe ist aber auch abhängig von der Leistung des Brennwertkessels. Hat dieser eine hohe Leistung, kann dieser Wasser in kürzerer Zeit erwärmen. Dann genügt ein kleinerer Warmwasserspeicher. Bei einem Brennwertkessel mit geringerer Leistung lohnt sich unter Umständen ein größerer Wasserspeicher.

Diese beiden Faktoren werden anhand von Kennzahlen bewertet und in Zusammenhang gebracht, um die optimale Größe des Warmwasserspeichers zu ermitteln. Der Bedarf, also wie viel Wasser Sie in Ihrem Haushalt verbrauchen, wird mit der Kennzahl N angegeben. Die Leistung des Brennkessels hat die Kennzahl L. Als Faustregel gilt, dass diese beiden Kennzahlen in etwa den gleichen Wert haben sollten.

Dimensionen und Gewicht

Die Dimensionen eines Brennwertkessels hängen stark davon ab, ob dieser einen integrierten oder einen separaten Wasserspeicher hat. Große Geräte haben durchaus einen Wassertank von bis zu 170 Liter wohingegen kleine Brennwertkessel einen Wasserspeicher von rund 50 Liter haben. Das macht sich vor allem am Gewicht und den Abmessungen erkennbar.

Garantie

Da ein Brennwertkessel eine Investition ist und solche Geräte eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren haben, lohnt es sich für Sie, auf eine möglichst lange Garantiezeit zu achten. Eine gute Garantiezeit beträgt circa 5 Jahre, oder wie mit dem Ariston Modell – 8 Jahre. Beachten Sie, dass manche Hersteller für Bauteile wie den Brennwert Wärmetauscher auch bis zu 10 bis 15 Jahre Garantie geben.

Preis

Der Preis von Brennwertkesseln ist von unterschiedlichen Eigenschaften abhängig. Öl Brennwertkessel sind im Vergleich etwas teurer in der Anschaffung als Gas Brennwertkessel. Der letztendliche Preis hängt aber von der Leistung, Größe und Qualität ab. So sind Gasbrennwertkessel ab 1.000 bis 3.000 Euro für Einfamilienhäuser und Etagenwohnungen erhältlich. Leistungsstarke und große Modelle kosten aber auch bis 6.500 Euro.

Berücksichtigen Sie auch die Kosten für den Einbau von einem Brennwertkessel, die Öl- und Gas Preise sowie die Wartungskosten.

Brennwertkessel – Installation und Bedienung

5 Brennwertkessel Test - Die Investition Lohnt Sich

Bei der Wahl eines Brennwertkessels sollten Sie auf die Gesamtkosten betrachten.

Bei der Öl oder Gas Variante fallen zum einen Kosten für die Schornsteinsanierung von rund 1.500 Euro an. Die Installationskosten des Brennkessels betragen zwischen 450 und 1.500 Euro. Fall Sie sich für einen Gas Brennwertkessel entscheiden und noch kein Gasanschluss vorhanden ist, kommen weitere 1.500 bis 2.500 Euro dazu. Dagegen brauchen Sie bei einem Öl Brennwertkessel einen geeigneten Öltank, der abhängig der Größe mit 900 bis 2.000 Euro zu Buche schlägt.

Insgesamt fallen die Wartungskosten für einen Gas Brennwertkessel günstiger aus als bei einem Öl Brennwertkessel. Dafür fallen aber monatliche Gebühren Ihres Gasanbieters an. Die Bedienung ist bei einer Gas Variante einfacher. Sie beziehen das Gas einfach wie Strom über das öffentliche Versorgungsnetz, wohingegen Sie sich bei der Öl Variante darum kümmern müssen, den Öltank rechtzeitig auffüllen zu lassen. Achten Sie beim Kauf am besten darauf, dass die Bedienungsanleitung für Sie bei beiden Varianten einfach verständlich ist, damit Sie später keine Probleme haben und den Brennwertkessel richtig einstellen können.

Förderung bei Wechsel beachten

Um bei einem Wechsel von einer alten Heizanlage auf einen Gas Brennwertkessel bares Geld zu sparen, können Sie eine Förderung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Sie können von der Förderung profitieren, wenn Sie den Brennwertkessel zu einer Gas-Hybridheizung ausbauen oder darauf auslegen und innerhalb von zwei Jahren umsetzten. Die Idee dahinter ist, erneuerbare Energien wie Solarenergie mit dem Gas Brennwertkessel zu kombinieren, damit noch mehr Gas Energie eingespart werden kann.

Häufig Gestellte Fragen

Mit einem Brennwertkessel halten Sie Ihre eigenen vier Wände warm und sorgen für Warmwasser im Haushalt. Dabei spielt es erst mal keine Rolle, ob Sie in einem großen oder kleinen Haus wohnen, denn Brennwertkessel eigen sich in Abhängigkeit der Größe und Leistung für kleine Haushalt und sogar große Veranstaltungsgebäude wie Stadthallen. Entscheidend ist also die fortschrittliche und effiziente Technologie, für die Sie sich bei der Anschaffung eines Brennwertkessels entscheiden. Kleinere Gas Brennwertkessel sind sogar so klein und leicht, dass Sie im Wäscheraum, dem Bad oder im Flur an der Wand einen Platz finden.

Mit einem Brennwertkessel sparen Sie vor allem an Rohstoffen wie Öl und Gas. Die Technologie der Brennwertkessel erlaubt es nämlich, die „verdampfte“ Energie aus den Abgasen zurückzuholen. Deshalb können Sie mit rund 30 Prozent geringeren Heizkosten rechnen. Brennwertkessel mit samt Installation und Einbau zwar teuer in der Anschaffung, diese Investition lohnt sich aber auf lange Sicht gesehen. Schließlich haben Brennwertkessel eine ungefähre Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren. Bei guter Instandhaltung und regelmäßiger Wartung kann sich die Lebenszeit sogar verlängern. Insgesamt sparen Sie deshalb vor allem an Heizkosten und setzten gleichzeitig auf eine umweltfreundliche Art und Weise beim Heizen.

Die Energieeffizienz bei Gas und Öl Brennwertkesseln ist sehr hoch und beträgt zwischen rund 95 und 98 Prozent. Das heißt, Sie nutzen die Energie von Öl und Gas in Form von Wärme zu fast 100 Prozent. Damit können veraltete Heizanlagen nicht mithalten.

Beim Vergleich von Brennwertkesseln können Sie die Modelle mit Gas an einem Höchstwert von 111 Prozent vergleichen und die Öl Modelle an einem Höchstwert von 106 Prozent. Lassen Sie sich von den Werten über 100 nicht irritieren. Es ist natürlich nicht möglich, mehr als 100 Prozent der Energie aus Öl oder Gas zu gewinnen. Diese Berechnung liegt aber einem alten Verfahren zu Grunde. Dies Werte für Öl und Gas unterscheiden sich auch nur aufgrund der Berechnung, die sich aus Heizwert und Brennwert ergibt. Da beim Erhitzen von Gas mehr Wasserdampf entsteht, kann natürlich mehr Wasserdampf zurückgewonnen werden als bei Öl Brennwertkesseln. Dafür haben Öl Brennwertkessel aber einen höheren Heizwert.

Fazit

Sie haben jetzt sicher gesehen, dass sich die Investition in einen Brennwertkessel lohnt und teilweise ja sogar die Umstellung von veralteten Heizgeräten Pflicht ist.

In unserem Brennwertkessel Test haben sich drei deutliche Favoriten herauskristallisiert. Dazu gehören der Wolf CGB-2-14 mit der höchsten Energieeffizienz. Sie verschwenden mit diesem Modell also am wenigsten Gas bei einer sehr guten Leistung. Der Gas Brennwertkessel von Viessmann Vitocrossal 300 zeigt ebenfalls den besten Preis und hat dank des Edelstahlmaterials einen Selbstreinigungseffekt. Das verlängert die Lebensdauer und hält die Leistung konstant. Und unser Vergleichssieger kommt aus dem Hause der Öl Brennwertkessel empfehlen wir den Buderus Logano plus. Sie können diesen nämlich bei Bedarf auf Gas umrüsten. Ideal, wenn Sie noch nicht an das öffentliche Gasnetzwerk angeschlossen sind und sich die Kosten für die Gasleitung erstmal sparen wollen.

Nun liegt es an Ihnen, die Anforderungen für die optimale Wärme in Ihrem Haus ausfindig zu machen, damit Sie die richtige Entscheidung treffen können. Als abschließender Tipp: Die vorgestellten Modelle in unserem Brennwertkessel Test erhalten Sie auch in anderen passenden Ausführungen für verschieden große Wärmebedarfe in Ihrem Haus.

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